Anne-Frank-Ausstellung

Dieses Jahr nimmt unsere Schule an dem Anne-Frank-Tag teil. Vielleicht ist dem Einen oder der Anderen schon die Ausstellung dazu aufgefallen, die seit ein paar Tagen im Atrium zu sehen ist.

Der Anne-Frank-Tag, der eigentlich am 12. Juni stattfindet, wurde 2017 durch das Anne-Frank-Zentrum in Berlin ins Leben gerufen und verfolgt das Ziel in Form einer Ausstellung mit interaktiven Elementen einerseits auf die Geschichte Anne Franks sowie Millionen anderer Holocaust-Opfer aufmerksam zu machen, andererseits aber auch eine generelle Anregung zu geben, um sich mit Themen wie Nationalsozialismus oder Antisemitismus auseinanderzusetzen.

Die Plakatausstellung gibt einen Einblick in die Geschichte Anne Franks: So wird bspw. der Prozess bis hin zum Verstecken in den Niederlanden und der letztendlichen Entstehung des Tagebuchs geschildert, während aber zeitgleich Postkarten mit Fragen zur Verfügung stehen, die einen beinahe zwingen seine eigenen Gedanken zu hinterfragen um eventuell auch mit Anderen in den Dialog zu kommen. 

Neben sämtlichen Info-Materialien hat sich die Menschenrechte-AG auch eigene Fragen überlegt, welche mit Hilfe eines Schreibplakats von den Schüler*innen (und Lehrer*innen) beantwortet werden können. 

Hierbei geht es darum auch eigene Erfahrungen anonym teilen zu können oder andere Gedanken frei zu äußern. Dies ist wichtig, denn Themen wie Antisemitismus oder Rassismus spielen auch heutzutage noch eine große Rolle, wie Vorfälle in letzter Zeit (z. B bei anti-israelitischen Demonstrationen im Mai) nochmals bestätigen. 

Als Menschenrechte-AG setzen wir uns dafür ein, dass jeder Mensch ein Leben in Würde und Integrität führen sollte. Wir sind deshalb der Meinung, dass Rassismus oder Antisemitismus keinen Platz in unserer Gesellschaft haben dürfen und wollen mit unserer Teilnahme an dieser Veranstaltung aktiv werden. Es geht natürlich nicht nur darum darauf aufmerksam zu machen, vielmehr ist es wichtig den Mitmenschen die Augen dafür zu öffnen, warum solche Einstellungen unserer Gesellschaft schaden und warum wir etwas dagegen tun müssen. 

Daniela Bogado für die Menschenrechte-AG