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Herzliche Einladung zu einem Konzertpaket mit Schulorchester

Das Schulorchester hat wieder die Ehre und das Vergnügen, auf der Bühne der Hamburger Laeiszhalle spielen zu dürfen. Im Rahmen einer mittlerweile 5 Jahre währenden Patenschaft mit dem Orchester der Hamburger Camerata spielt das Schulorchester am 25. April um 19.00 wieder im Vorkonzert und bereitet mit seinen Musikstücken und einer Moderation von zwei diesjährigen Abiturienten das Publikum auf das Hauptkonzert um 20.00 vor, in dem neben der wunderbaren Camerata Jens Peter Maintz, ein hervorragender Cellist, die Hauptrolle spielen wird.

Zu diesem festlichen Konzertabend laden wir ganz herzlich ein.

Weitere Informationen auch unter:

 

Karten sind an allen Vorverkaufsstellen erhältlich, aber Erwachsene und Schüler der SBS erhalten bei Frau Sobota (Sekretariat II) Sonderpreise.

Ferner kann man nur Karten für beide Konzertteile kaufen. Das Vorkonzert alleine ist nicht möglich.

Schüler aus den Klassen der SBS können aber über eine Anmeldung bei Herrn Achilles durch einen Kollegen das Vorkonzert kostenlos besuchen. Sie müssen dann um 18.45 am Künstlereingang sein und werden dann dort auch wieder um 20.00 entlassen. Im Vorkonzert ist freie Sitzplatzwahl, danach gilt der Platz, der auf der Karte steht.

 

Noch etwas, was man bedenken sollte: Am 3.5., also 8 Tage später spielt das Schulorchester das gesamte Programm des Schuljahres in unserer MZH zur Verabschiedung der Abiturienten des Orchesters. Allerdings wird es dort die Tschaikowsky Rokoko-Variationen nicht geben, weil die Solistin des Vorkonzerts, Anna Olivia Amaya Farias, eine ehemalige Schülerin unserer Schule, nicht dabei sein kann. Insofern lohnt es sich doch, in beide Konzert zu kommen 😉

 

B. Achilles

Jazzabend am 12. April um 19:30 Uhr

Der Jazzabend steht vor der Tür. Wir freuen uns, diesmal wieder mit hauseigenen Musikantinnen und Musikanten auftreten zu können. Für den Auftakt wird die Junior Band unter der Leitung von Frau Depenbrock – bislang auch als Frau Kienle bekannt – sorgen, danach wird eine Jazz Combo aus Mitgliedern der Big Band uns daran erinnern, dass Jazz vor allem von Improvisationen lebt. Zum Abschluss werden die SOPHIEsticators für die nötige Geräuschentwicklung sorgen, aber auch leisere Klänge nicht verschmähen.

Damit bei so viel Kultur auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, sorgt die Lima-Gruppe für kulinarische Genüsse.

 

Wir freuen uns über zahlreiche Gäste…

 

Alex gewinnt einen zweiten Preis bei der Landesrunde der 58. Mathematikolympiade

Alexander Böttcher aus der 5c hat bei der Landesrunde der 58. Mathematikolympiade einen zweiten Preis erhalten. „Damit bin ich im schlechtesten Fall unter den besten 11 Schülern in meiner Jahrgangsstufe“, sagt der 11jährige. Darauf kann er zu Recht stolz sein.

Seine Mathematiklehrerin Frau Depenbrock ist begeistert und hat alle Mühe, Alexander während des regulären Unterrichts nicht mit „ultraleichten“ Aufgaben zu langweilen.

 

 

Herzlichen Glückwunsch von der Fachschaft Mathematik!

S. Walter

Schüler suchen Lehrer!

Sie haben Ihr Lehramt-Studium mit dem zweiten Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen und sind auf der Suche nach Ihrem Traumjob?

Dann freuen sich ca. 1000 engagierte Schülerinnen und Schüler auf Ihre Bewerbung bei uns!

 

 

 

Insbesondere (aber nicht ausschließlich) suchen wir Lehrkräfte für die Mint-Fächer, Englisch (bevorzugt mit Ausbildung in bilingualem Unterricht), Geographie und Kunst.

 

Bei Interesse wenden Sie sich gerne an die Schulleiterin, Frau Dr. Roosen:

 

 

Weitere Informationen erhalten sie auch auf dem Internetangebot der Abteilung Schule und Hochschule des Erzbistums Hamburg.

Jenkins-Chorkonzert

Alle guten Dinge sind drei: Jenkins’ Konzept, kulturell und spirituell noch Rätselhaftes mit Vertrautem in Verbindung zu bringen, hat uns schon mehrfach in den Bann gezogen. In der Vergangenheit haben wir bereits zwei Oratorien von Jenkins nicht nur musiziert, sondern auch inszeniert, um die Botschaften sinnlich erfahrbar zu machen und das Publikum  emotional, intellektuell und spirituell zu bewegen. Einen Einblick gewinnen Sie in den folgenden Konzerttrailern The armed man – A Mass for peace  (Klang & Vision, 2013, https://vimeo.com/107628347) und  Stabat mater  (Licht&Klang&Tanz, 2015, https://vimeo.com/123558200).

 

Nun freuten wir uns, das Requiem von Jenkins zu musizieren und Ihnen multiästhetisch zu präsentieren. ‚Requiem’ ist das erste Wort des Textes, der seit Jahrhunderten in der christlichen Begräbnisfeier zum Einsatz kommt. Das im Jahre 2005 uraufgeführte Requiem von Jenkins überschreitet jedoch die Grenzen der Tradition und schafft kulturelle und spirituelle Begegnungen zwischen  der westlichen Welt und dem Fernen Osten.  Denn in seinem Requiem hat Jenkins in den 800 Jahre alten lateinischen Text des christlichen Requiems fünf japanische Haikus eingefügt. Dabei handelt es sich um kurze Gedichte von Zen-Meistern und Dichtern, die angesichts des eigenen Todes die Vergänglichkeit und das Sterben thematisieren und in einer Augenblickerfahrung einfangen.

 

Musikalisch spannt Karl Jenkins einen Bogen vom höllischen Schrecken des Jüngsten Gerichts (Dies irae) bis zur himmlischen Erlösung (In Paradisum), von Hiphop-Rhythmen bis zu engelsgleichem Chorgesang.  Die ausgewählten Haikus kombiniert  Jenkins in seiner Vertonung meditativen Melodien der Shakuhachi, einer traditionellen japanischen Bambusflöte, die  im Zen-Buddhismus ihren Ursprung hat.  Als Shakuhachi-Meister konnten wir Dr. Jim Franklin gewinnen (www.bambusherz.de).

 

Inspiriert von Jenkins’ Collagetechnik integrierten wir in unsere Inszenierung zusätzlich eigene Elemente:  eine chinesische Zither – die Guzheng,  den Originalklang der japanischen Sprache, zudem  Sound Design und  schließlich  Kalligraphie, die Kunst japanische Schriftzeichen, sogenannte Kanjis,  zu malen.

 

 

V. Pünder

Leiterin des Sophie-Barat-Chores Hamburg

www.sophie-barat-chor.de

puender@sbshh.de

 

 

Eindrücke aus dem Vorkonzert im Februar 2019:

 

In der gotischen Backsteinkirche, Pfarrkirche St. Marien, im Herzen von Plau am See in Mecklenburg, erklingt die ewige Ruhe, als der Sophie-Barat-Chor am 24. Februar 2019  zum ersten Mal das gesamte Requiem von Karl Jenkins aufführt. Seit Ende August 2018 probt der Chor unter der Leitung von Veronika Pünder das Werk und aus den ersten vorsichtigen Begegnungen mit dem Requiem hat sich ein multidimensionales Kunstwerk entwickelt. Im Laufe von mehreren Proben, Sonderproben und einem lebhaftem Chorwochenende machte sich der Chor nicht nur mit den Noten vertraut, sondern auch mit der Bedeutung des Textes und dessen Herkunft. Zusätzlich hat der Chor das Werk mit Elementen, die Jenkins nicht vorgesehen hat, bereichert. Zum Beispiel um Vor- und Nachspiele zu den Haiku-Stücken, von Ze-Long Huang auf einer chinesischen Zither, auch Guzheng genannt, gespielt. Auch eine bildliche Darstellung einzelner Wörter durch Kalligraphie wurde präsentiert.

 

Nach so viel Vorbereitung war die Freude auf Plau am See groß und auch die drei Stunden im Bus gingen wie im Flug vorbei. Nach der Ankunft wurde erstmalig mit dem aus Berlin angereisten Shakuhachispieler Dr. Jim Franklin geprobt, wobei alle vor Staunen den einen oder anderen Einsatz fast verpasst hätten. Zusätzlich zu Dr. Franklin und Ze-Long begleiteten uns noch Sonja  Wang und Christian Hallensleben auf dem Klavier sowie Lukas Pöllitsch mit der Querflöte.

 

Nach der Probe war erst einmal  Zeit, das wunderschöne Wetter zu genießen und sich an der Vielfalt an selbstgebackenen Kuchen und Keksen zu stärken, die von Chormitgliedern gespendet worden waren. Zusätzlich gab es Tee und Kaffee von der freundlichen Kirchengemeinde von Plau am See. Viele nutzten die Zeit auch, um das idyllische Dorf mit seinen kleinen, gepflasterten Straßen und das entzückende Flussufer zu erkunden.

 

Anschließend versammelten sich alle für das Einsingen in der Sakristei der Kirche. Die Spannung stieg an. Ein letztes Mal Glückwünschen und dann ging es in den Chorraum auf die „Bühne“. Nach einer kurzen Begrüßung von Pfarrer Poppe stellte Frau Pünder kurz das Stück vor und es wurden stimmungsvolle Lichter angezündet. Dann ging es schon los und die ersten Töne erklangen in der Kirche.

 

Nach dem Konzert wurden das gute Gelingen und ein 18. Geburtstag mit einem Umtrunk gefeiert und nach mehreren Stunden des Singens stiegen alle mit guter Laune wieder in den Bus. Es wurde weiter gesungen, diesmal nicht Jenkins, sondern Happy Birthday.

 

Für alle, die nicht bei diesem Konzert dabei sein konnten, waren Christopher Hein und Jesse Roth vor Ort und machten Video- und Bildaufnahmen, um die atemberaubende Atmosphäre festzuhalten. Diese werden später zusehen sein. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, den Sophie-Barat-Chor live im Kleinen Michel am 29.3.19 um 20 Uhr zu sehen.  Dort wird die multidimensionale Gestaltung  noch durch Licht- und Sounddesign ergänzt.  Mit Spannung erwarten wir auch das Zusammenspiel mit dem Projektorchester – Streichern, Harfe, Horn und vier Perkussionisten!

 

L. Wegerbauer-Loock, S. II

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