Den Bach´schen Kosmos der Passionen mit der Lebenswelt, den Fragen und der Verletzlichkeit von Kindern und Jugendlichen zu verbinden, war eine Herausforderung - und in der Umsetzung dann mehr als wunderbare Erfahrung!
Am 14. März 2026 erlebte das Publikum im Mariendom ein gelungenes Zusammenspiel der Darbietungen professioneller Kunstschaffenden und Schülergruppen verschiedener Jahrgänge aus katholischen Schulen. In Kooperation mit der Dommusik Hamburg (Leitung: Christian Weiherer) und dem Kulturforum21 haben Schülerinnen und Schüler intensiv gearbeitet – in Videos, performativ, als Sprecherinnen.
Die Schülerinnen und Schüler unseres Theater-Additums (Leitung: Birgit Müller und Petra Max) haben unter Einbeziehung des Regisseurs Alexander Radulescu Kurzfilme erstellt und darin ihren Weg zu den Passionen beschrieben. Es ergaben sich Darstellungen aus dem Hier und Heute von unglaublicher Intensität und Authentizität. Die Bibeltexte, vorgetragen von der Schauspielerin Franziska Hartmann, Texte von Schülerinnen und Schülern sowie Szenen des chorischen Sprechens ergaben zusammen mit der Musik von Johann Sebastian Bach ein harmonisches Ganzes. Unsere Kulturbotschafterinnen Thalia und Mathilda fungierten als Sprecherinnen und präsentierten im Zusammenspiel mit Franziska Hartmann großartig die Schülertexte.
Ein großes Lob von den Musizierenden und dem Publikum an unsere Schülerinnen und Schüler:
Bach berührt, ihr habt berührt – danke für die Mitwirkung.
Dr. B. Knauer (Kulturforum21), B. Müller, A. Hoffmann
Aus dem Programmheft:
Das Motto ’Zeig mir deine Wunden – Bach berührt’ lädt dazu ein, Verletzlichkeit nicht zu verbergen, sondern als Teil menschlicher Erfahrung anzunehmen.
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Während Bachs Musik das Leiden Christi in einer überwältigenden emotionalen Dichte erfahrbar macht, öffnen die Schülerinnen und Schüler einen Resonanzraum zur Gegenwart. Sie übersetzen die großen Themen der Passion - Leid, Verrat, Angst, Schmerz, Narben und Wunden, aber auch Mitleid, Treue, Freundschaft, Hoffnung und Liebe - in eigene Ausdrucksformen. So entstehen persönliche Deutungen, die zeigen, wie nah diese Geschichte auch heute noch ist.




