Theaterprojekt des Jahrgangs 7 in Kooperation mit dem Kulturforum 21:

Wir freuen uns über eine interessante künstlerische Erfahrung für unsere Siebtklässler!

Beim jährlichen Theaterprojekt der Stufe 7 in den Fach- und Reisetagen haben wir dieses Jahr mit dem Thalia Theater zusammengearbeitet.

Ein Team von Theaterpädagogen und Theaterpädagoginnen begleitete die 4 Klassen eine Woche lang und wurde von Lehrern und Lehrerinnen unterstützt.

Vom 17. bis 21. September experimentierten die Schüler und Schülerinnen mit den Themen des Stoffes ’Die Rote Zora’:

  • Was bedeutet Zusammenhalt?
  • Wer ist ein echter Freund?
  • Wem kann ich vertrauen?
  • Auf wen ist Verlass?
  • Worauf kommt es eigentlich an?

Mit Fragen wie diesen beschäftigten sich die Jugendlichen auf kreative Weise und fanden dabei ihren eigenen Zugang zum Stoff.

Dabei lernten sie  ganz nebenbei viele Grundlagen des Theaterspielens kennen.

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Nach konzentrierten und intensiven Proben begeisterte die Werkschau am Ende der Projektwoche das Schulpublikum.

 

B. Müller

Mint:Pink-Exkursion ins Schülerlabor am DESY

Am 12.09.18 besuchten wir, die 12 Teilnehmerinnen des „Mint:Pink“-Projekts, in Begleitung von Hrn. Recker das Deutsche Elektronen–Synchroton (DESY) in Hamburg Bahrenfeld.

Zunächst haben wir einen Blick auf das Gelände werfen können, welches ziemlich groß ist.

Empfangen wurden wir im Schülerlabor des DESY, wo wir nach einer kurzen Einführung in Kleingruppen selbst mit verschiedenen Experimenten gestartet sind. Bei diesen Experimenten handelte es sich beispielsweise um Berechnungen zu dem „inneren Photoeffekt“, welche wir einerseits selbstständig aber auch mit Unterstützung durch Physikstudenten sowie wohlgemerkt Physikstudentinnen durchführen durften. Andere Gruppen haben sich mit dem Franck-Hertz-Versuch oder mit Absorptions- und Emissionsspektren beschäftigt.

Nach einer Mittagspause ging es in eine Dunkelkammer, in welcher wir interessante Beobachtungen zum Thema Radioaktivität gemacht haben. In einer mit gasförmigem Isopropanol (Alkohol) gefüllten Kammer kann natürliche radioaktive Hintergrundstrahlung sichtbar gemacht werden: Man sieht die Ionisationsspuren von Alpha- und Betastrahlung.

Wir haben uns sehr gefreut, bei DESY Gast sein zu dürfen und haben einiges von diesem aufregenden Tag mitgenommen.

 

Nina Tewes (10b), Rebekka Schmigalle (10b) und Freya Gritsch (10d)

 

 

Foto aus der Dunkelkammer. Die hellen Streifen sind Ionisationsspuren dersichtbar gemachten natürlichen radioaktiven Hintergrundstrahlung

 

David debattiert sich nach Berlin und vertritt Hamburg beim Jugend debattiert – Bundeswettbewerb

Hamburgweit wurden die besten Debattanten unter ca. 1.800 SchülerInnen gesucht und David Johann Deselaers (S4) hat die SBS nicht nur mit seinen Mitstreitern im Regionalentscheid würdig vertreten, sondern konnte sich sogar im Landesentscheid im Rathaus auf großer Bühne durchsetzen, insgesamt den 2. Platz erringen und hat beim Bundeswettbewerb in Berlin mehr als überzeugt! In hochkarätigen Debatten beleuchteten die 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bundesländer die Frage, ob Produkte aus Einwegplastik verboten werden sollen und wogen Vor- und Nachteile der Widerspruchslösung bei der Organspende gegeneinander ab.

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Wir sind in diesem Jahr aber nicht nur besonders stolz auf Davids Spitzenleistung, sondern freuen uns auch sehr über den spannenden Schulwettbewerb und die erfolgreiche Teilnahme unserer Schulsieger am Regionalentscheid im Johanneum.

So konnten sich in der Altersklasse I (Jg. 8/9) Marie Schäfers und Klara Kolobaric vor Martha Fischer und Victoria Torner (beide Platz 3) durchsetzen, indem sie die Frage, ob Klassenarbeiten an der SBS zukünftig anonymisiert geschrieben werden sollen, vielfältig und überzeugend diskutierten. In der Altersklasse II wurde die Frage, ob Haschisch und Marihuana auch in Deutschland legalisiert werden sollen, debattiert. Unsere beiden Schulsieger David Deselaers und Julius Schneider (beide S4) schafften im Regionalentscheid sogar beide den Sprung ins Finale (!) – ein besseres Zeichen für die hohe Qualität der Schuldebatten kann es kaum geben, sodass Ester Struckmeier (S4) und Anton Schillings (S2), die im Schulwettbewerb den 3. und 4. Platz belegten, zurecht stolz auf sich sein können.

Die Einführung von Videoüberwachung mit automatisierter Gesichtserkennung, Sportgeräten für die Allgemeinheit und genderneutraler Toiletten, sowie die Frage, ob in Großstädten Diesel-Fahrverbote erlassen werden sollen – diese kontroversen und schwierigen Fragen waren Themenstellungen, mit denen sich unsere SchulsiegerInnen auf dem Regionalentscheid am Gymnasium Johanneum konfrontiert sahen. Sie haben es mit Bravour gemeistert!

Marie und Klara, unsere Schulsieger der Altersklasse I, die die SBS in spannenden Debatten in der Konkurrenz mit den SchulsiegerInnen der anderen sechs Gymnasien unseres Verbandes gut vertreten haben, konnten einen 5. und 9. Platz erreichen. Besonders wirksam war das Daumendrücken jedoch in der Altersklasse II: unsere Schulsieger erreichten, wie schon zwei Jahre zuvor, beide das Finale auf großer Bühne!

Das Debattenthema des Finals: „Sollen Gewalttaten gegen kommunale Amts- und Mandatsträger härter bestraft werden?“ wurde mit großem Engagement und auf höchstem Niveau diskutiert. Leider hat es dann „nur“ für den Einzug Davids in den Landesentscheid im Hamburger Rathaus gereicht. Wir alle hätten diesen verdienten Erfolg auch Julius von Herzen gegönnt, aber wir sind natürlich parteiisch und manchmal bleibt nur ein undankbarer 3. Platz…

Auf der Landesebene traf David dann auf die Siegerinnen und Sieger der anderen Regionen, diejenigen, die sich bereits gegen insgesamt ca. 1.800 Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr hamburgweit am Schulwettbewerb teilgenommen haben, durchgesetzt hatten. In spannenden Debatten um die Fragen, ob e-Sport in Deutschland als Sportart anerkannt werden und Künstler in Hamburg ein festes öffentliches Gehalt bekommen sollen, mussten nun abschließend noch einmal Sachkenntnis, Gesprächsfähigkeit, Ausdrucksfähigkeit und Überzeugungskraft unter Beweis gestellt werden. Ein Aufschrei ging durch die SBS-Delegation, als deutlich wurde, dass David es geschafft hatte und im Finale dabei sein würde – wer sonst wünscht sich als ideale Diskussionspartner Gregor Gysi und Wolfgang Kubicki?

In einer hitzigen Debatte konnte David schließlich nicht nur das Publikum, sondern auch die Jury davon überzeugen, dass die Besetzung der Roten Flora nicht beendet werden sollte. Für diese Leistung hat er hochverdient unser Bundesland beim Wettbewerb in Berlin vertreten.

I. Beuse

DialogP – die Hamburgische Bürgerschaft zu Gast in der Sophie-Barat-Schule

22. Juni 2018 im Studio: Bei den Klassen 9a und 9e liegt eine gespannte Erwartung in der Luft – 45 Schülerinnen und Schülern sitzen vier Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft gegenüber und noch weiß keiner so recht, was er von dem jeweils anderen zu erwarten hat.

Diese etwas andere letzte Politikstunde vor den Ferien ermöglichte das Projekt dialogP (eine Initiative des Kumulus e.V.) in Kooperation mit der Hamburgischen Bürgerschaft. DialogP versteht sich als handlungsorientierter Ansatz: Im Mittelpunkt stehen Begegnungen mit Bürgerschaftsabgeordneten. Über diesen konkreten und praktischen Ansatz der Begegnung und des Dialoges will das Projekt eine Plattform für Kommunikation schaffen, denn: Nur durch gegenseitiges Verständnis entstehen neue Bilder in den Köpfen: die Jugend erhält einen Einblick in die Welt der Politik und die Politik einen Einblick in die Welt der Jugend.

Die Schülermoderatoren ließen ihre Gäste Uwe Giffei (SPD), Carola Ensslen (Die Linke), Michael Westenberger (CDU) und Prof. Dr. Kruse (AfD) zunächst ins kalte Wasser springen: Los ging es mit einem Satzanfang, den die Politikerinnen und Politiker ganz spontan beenden mussten, keine Zeit, um sich vorher eine Antwort zurechtzulegen! Bei einem kurzen Quiz mit Fragen aus Politik und Lifestyle traten die Abgeordneten, unterstützt von jeweils einem Schüler, gegeneinander an.

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Die Stimmung war deutlich aufgelockert, als es in die Diskussionsrunden ging. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9b und 9d hatten im Vorfeld sechs Themen formuliert, die gemeinsam mit den Abgeordneten im „Speed-Dating-Prinzip“ diskutiert wurden: „Sollen in Hamburg autofreie Zonen in innerstädtischen Bereichen eingerichtet werden?“, „Soll in Hamburg ein Unterrichtsfach „Digitale Medien“ eingeführt werden?“, „Sollen leerstehende Wohnungen von Wohnungslosen genutzt werden dürfen?“, „Soll die Benutzung des HVV für alle HamburgerInnen kostenlos werden?“, „Soll Hamburg das neunjährige Gymnasium (G9) wieder einführen?“, „Soll in Deutschland ein verpflichtendes Zentralabitur (identische Klausuren in allen Fächern eingeführt werden?“

Jeweils acht Minuten hatten die Abgeordneten Zeit mit einer Gruppe über das von dieser vorbereitete Thema ins Gespräch zu kommen.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde formulierten die einzelnen Schülergruppen jeweils ein kurzes Fazit an dessen Ende die Abgeordneten sowie auch alle Schülerinnen und Schüler sich mit Hilfe von pro- und contra-Karten zu den diskutierten Themen positionieren konnten.

M. Siemer

 

 

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