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Wien-Reise des Sophie-Barat-Chores im Juni 2018

Alle guten Dinge sind (mindestens) drei! Schon vor über 20 Jahren, 1994, besuchte der Sophie-Barat-Chor erstmals die Sacre-Coeur-Schule in Wien. 2009 kam es zu einem zweiten Choraustausch. Und nun sind wir mit Freuden zum dritten Mal der Einladung des Gymnasiums Sacre-Coeur nach Wien gefolgt. Bei diesem Besuch gaben wir in der zur Schule gehörenden Kirche einen ganz besonderen Teil unseres Repertoires zum Besten: Die eigens zum 100. Geburtstag Leonard Bernsteins vom Sophie-Barat-Chor entwickelte Interpretation der West-Side-Story! Unsere abwechslungsreiche Abfolge von stimmungsvollen Chorsätzen, hinreißenden Solo-Songs und launigen Ensemblenummern zog – das konnte man an den Blicken ablesen – die Wiener Schülerinnen und Schüler in den Bann. Besonders schön für uns 40 Schüler und 30 Erwachsene war der offenherzige Empfang durch unsere österreichischen Sacre-Coeur Freunde. Das gegenseitige Kennenlernen innerhalb des Sacre-Coeur Netzwerks war – neben dem musikalischen Programm – ein zweiter Schwerpunkt unserer Reise. Gerade bei diesem gemeinsamen Austausch wurde deutlich, dass Musik als Weltsprache fungiert und uns wie von selbst verbindet.

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Die Wiener Chorleiterin Frau Prof. Prinz-Lien betreute uns liebevoll vor Ort und bot uns die Möglichkeit, an einem traditionellen Walzer-Tanzkurs teilzunehmen. Auch die kulinarische Vielfalt Wiens konnten wir auf eine ganz besondere Weise erleben: Die eigens von unseren Gastgebern für uns frisch zubereiteten Drei-Gänge-Menüs mit „Grießnockerlsuppe, Wiener Schnitzel und Apfelstrudel satt“ genossen wir an festlich gedeckten Tafeln in der Krypta unter der Schulkirche. Verwöhnung pur – das bleibt unvergesslich! Alle Generationen unseres Chores erlebten vergnügliche Stunden im Heurigen im Grinzing-Viertel. Unsere Jugend und unsere Junggebliebenen besuchten sogar danach noch – spontan organisiert – das Popfestival auf der Donauinsel.

Ein weiteres außergewöhnliches Highlight erlebten wir im Stephansdom! Wir hatten das einzigartige Privileg, in dem wohl bekanntesten Wahrzeichen Wiens einen Gottesdienst musikalisch mitzugestalten: Mit Leavitts Kyrie-Rufen, dem Magnificat von Wilson und Jenkins’ Komposition The lord bless you and keep you erfüllte der Chorklang in der Mittagsmesse den überwältigend großen, dreischiffigen Kirchenraum des „Steffels“. Ein ehemaliger Schüler des Sacre-Coeur Gymnasiums Pressbaum war dabei der Dom-Organist, der sich so über unseren Besuch freute, dass er während der Messe, passend zur Fußball-WM, über die Deutsche Nationalhymne (Haydns Melodie des Kaiserquartetts) exklusiv für uns improvisierte.

Eine, wie er im Wiener-Dialekt bemerkte, wirklich „fandastische Begegnung“!

Perfekt abgerundet wurde dieser spannende Auftakt im Dom an dem Tag durch den wohlverdienten Sieg unserer Nationalmannschaft gegen Schweden, den wir alle gebannt verfolgten und anschließend ausgiebig zelebrierten.

Unseren abschließenden Chorauftritt meisterten wir am Sonntag in der Messe in der Otto-Wagner Kirche, einem architektonischen Juwel des Jugendstils, mit einem herausfordernden Nachhall von vier Sekunden!

Die Musik und unser Sacre-Coeur-Orden bildeten eine Brücke zwischen den Nationalitäten, die es gilt auszubauen: Wir freuen uns auf weitere Projekte mit dem gemeinsamen (musikalischen) Austausch – nächstes Mal vielleicht in Hamburg….

Johannes Epe (2. Semester)

Teilnahme und Gewinn der 8. Klassen bei „Physik im Advent“

Die 8. Klassen unserer Schule haben in der Adventszeit 2017 zusammen mit ihren Lehrern, Herrn Preyss und Herrn Recker, erfolgreich am Wettbewerb „Physik im Advent“ (PiA) teilgenommen. In den vorweihnachtlichen Tagen haben die Schülerinnen und Schüler von zu Hause aus kleine Experimente durchgeführt und physikalische Rätsel gelöst. Die Anleitung erfolgte online über Kurzvideos, die Lösungsabgabe über ein Multiple-Choice-Tool.

Als Belohnung für ihren großen Einsatz und ein sehr erfolgreiches Wettbewerbsergebnis im nationalen Vergleich haben die Schülerinnen und Schüler zwei verschiedene Exkursionen durchgeführt:

 

Exkursion zum European XFEL in Schenefeld

Wir, die Klasse 8b, waren in Begleitung unseres Physiklehrers, Hrn. Recker, und unserer Klassenlehrerin, Frau Kienle, am Freitag, den 22.06.18, auf einer Exkursion zum European XFEL in Schenefeld. Der Röntgenlaser XFEL zählt mit einem Kostenpunkt von knapp 1,5 Mrd. Euro zu einem der teuersten Bauprojekte in Europa. Er beschleunigt Elektronen auf 99,999999% der Lichtgeschwindigkeit und leitet sie mithilfe von Permanentmagneten (sog. Undulatoren) in einem „Zick-Zack-Kurs“ durch einen 3,4 kilometerlangen Tunnel. Von den abgelenkten Elektronen gehen Röntgenstrahlen aus, die am Ende des Tunnels unter anderem Einblick ins Innere von Atome ermöglichen. So können zum Beispiel chemische Reaktionen visualisiert werden.
Nach unserer Ankunft wurde uns zuerst das Ziel und der Aufbau das European XFELs in einem Vortrag erklärt. Danach ging es in den Untergrund, wo die eigentlichen Experimente durchgeführt werden. Wir durften einen Blick in die Forschungshalle, aber auch in den angesprochenen Strahltunnel werfen.
Zwar konnte man nichts von den eigentlichen Vorgängen der Experimente sehen (ein Betreten der Halle im laufenden Betrieb ist aus Sicherheitsgründen verboten; wir mussten mehrere Sicherheitsschleusen durchqueren und haben ein Dosimeter zur Messung der Strahlendosis bei uns getragen), jedoch war allein die überdimensionale Größe der Anlage kombiniert mit den sehr anschaulichen Erläuterungen unseres Guide sehr beeindruckend. Wir hatten einen sehr erkenntnisreichen und faszinierenden Schultag!

Aaron Wilhelmi, 8b

Exkursion zum Planetarium mit Rallye

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a, 8c und 8d haben am Mittwoch, den 27.06.2018, die Vorstellung „Space Tour 3d“ im Planetarium Hamburg besucht.

Der Schultag hat an der SBS mit einer Kleingruppeneinteilung innerhalb der Klassen begonnen. Denn Teil der Exkursion war eine von den Physiklehrern Preyss und Recker sowie den Klassenlehrerinnen Walter, Becker und Kühter begleitete Rallye, bei der die Schülerinnen und Schüler hamburg- und physikspezifische Fragen beantworten sollten. Die teils einfachen, teils sehr kniffligen und sowohl theoretischen als auch experimentellen Aufgaben sollten die knapp 5 km lange Route besonders interessant machen.

Um die Wartezeit bis zum Beginn der Vorstellung zu überbrücken, sollte eine ganz besondere Aufgabe gelöst werden: Die Schülerinnen und Schüler haben mit Hilfe eines großen Luftballons und vieler kleiner kugelförmiger Objekte (Erbsen, Nüsse, Tischtennisbälle) unser Sonnensystem maßstabsgetreu nachgestellt, damit sowohl Größenverhältnisse als auch Entfernungen richtig eingeschätzt und „erfahren“ werden konnten. Verblüffend: In dem gewählten Maßstab war der am weitesten entfernte Planet unseres Sonnensystems, der Neptun (Stecknadel), 200 m von der Sonne (Riesenluftballon) entfernt.

Die gut einstündige 3D Vorstellung gab Einblicke in die Maßstäbe und Dimensionen unseres Universums. Begonnen an der Spitze des Mount Everest haben wir uns auf eine virtuelle Reise durch den Weltraum begeben, zunächst an den erdnahen Satelliten vorbei, dann sukzessive in die scheinbar unendlichen Weiten des Alls. Es wurde allen Zuschauern verdeutlicht, dass unser riesig wirkendes Sonnensystem ein winziger Punkt in der Mitte der Milchstraße (unserer Galaxie) ist, wenn man nur genügend weit heraus zoomt. Unsere Größenwahrnehmung hängt also maßgeblich vom gewählten Betrachtersystem ab.

Am Ende der Vorstellung haben wir uns noch einmal alle auf der Stadtparkwiese versammelt und das Ergebnis der Rallye verkündet. Den Schülerinnen und Schülern hat dieser einmal etwas anders gestaltete Physikunterricht sehr gefallen. Den Lehrerinnen und Lehrern übrigens auch.

J. Recker

 

 

Musical-AG

Am Mittwoch, dem 20. Juni 2018 hat die Musical-AG ihr von den leitenden Schülerinnen selbst geschriebenes Musical vor begeisterten Schülerinnen und Schülern aller 5. Klassen aufgeführt. Tosender Applaus und rhythmische „Zugabe“-Rufe waren der Lohn.

Eine Teilnehmerin aus der 6. Klasse schreibt:

 

Weronika und Emma aus der 9e haben in diesem Schuljahr eine Musical-AG organisiert. Sie schrieben das Musical selber, haben Lieder zum Tanzen herausgesucht und die Choreographien gemacht. Sie hatten genug Geduld um uns alles beizubringen! Das war mit Sicherheit nicht immer einfach! Es hat uns als Gruppe sehr viel Spaß gemacht und nach allen erdenklichen Tiefschlägen haben wir es letzten Endes doch geschafft!

 

Wir haben diese Zeit sehr genossen!

 

Für die Unterstützung von Sidonie, Clara und Herrn Kruse sind wir sehr dankbar.

Ein großer Dank geht außerdem auch an die Technik-AG.

 

Im Namen aller Darsteller, Kirsten

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Hockey: Mixed-Auswahl holt 4. Platz bei Hamburger Meisterschaften!

Die Wettkampfmannschaft der Sophie-Barat-Schule des Jahrgangs 2005-2007 hat im Mixed-Wettbewerb bei den Hamburger Hockeymeisterschaften einen hervorragenden 4.Platz belegt. Und wenn Pech, Unerfahrenheit und unglückliche Schiedsrichterentscheidungen an diesem Tag nicht in einem besonderen Ausmaß gegen das Team der SBS gewesen wären, dann wäre sogar noch viel mehr möglich gewesen….

In der Vorrunde traf die Mixed-Auswahl der Schule (in den älteren Jahrgängen wird zwischen Jungen und Mädchen getrennt) auf das Christianeum, das Wilhelm-Gymnasium und das Gymnasium Grootmoor – eine schwierige Gruppe. Unser Team konnte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten langsam ins Turnier hineinarbeiten und am Ende stand – nach Siegen im „Revierderby“ gegen das Wilhelm-Gymnasium und Grootmoor – der verdiente 1.Platz in der Gruppe und damit der Einzug ins Halbfinale. Kampf, die richtige Einstellung und immer größer werdende spielerische Überlegenheit waren das Fundament des Erfolgs unserer Mannschaft.

Im Halbfinale traf man dann auf das Gymnasium Othmarschen. Nach einer unglücklichen Schiedsrichterentscheidung und folgender Verwirrung konnte Othmarschen 2:0 in Führung gehen; und auch wenn die Partie danach überlegen geführt werden konnte und das Tor des Gegners angerannt wurde, sprang am Ende nur noch der Anschlusstreffer heraus – etwas unverdient….

Diese enttäuschende Niederlage im Kopf musste sofort das Spiel um Platz 3 gegen die „alten Rivalen“ vom Wilhelm-Gymnasium angegangen werden. Unser Team fand zunächst keine Einstellung und lag schnell zurück. Dann jedoch zeigte das Team zu was es zu leisten imstande ist und konnte das Spiel auf 3:2 drehen. Und wenn dann nicht ein Wolkenbruch mit Spielunterbrechung kurz vor Schluss gekommen wäre, der Medaillenplatz wäre sicher gewesen….Doch im unaufhörlich prasselnden Regen hatten die Wilhelmsschüler bei 2 Schüssen das Quäntchen Glück mehr und und konnten das Spiel so noch für sich entscheiden. Und auch wenn sich hierüber kurzzeitig Enttäuschung im Team breitmachte, nach kurzer Dauer waren Mannschaft und Helfer sehr, sehr stolz auf den erreichten 4.Platz!

Jens Höbich

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