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Erfolgreiche Teilnahme am bundesweiten Physikwettbewerb

Unsere Schülerin Ann-Florine Funnemann aus der 7b hat in der 2. Runde des 25. „Bundesweiten Physikwettbewerb“ den dritten Platz in der Juniorstufe (bis Klasse 8) erreicht und sich damit für die Bundesrunde vom 25. bis 29. Mai 2019 in Jena qualifiziert.

Der Wettbewerb – initiiert vom Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts (MNU) – bietet motivierten und leistungsstarken Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich mit physikalischen Problemen zu beschäftigen, die teilweise über die im Unterricht behandelten Themen hinausgehen.

 

Die Schulgemeinschaft gratuliert ganz Ann-Florine herzlich zu diesem Ergebnis und wünscht ihr für die Bundesrunde viel Erfolg!

„Die wissen ziemlich gut über Dich Bescheid“

Google, Facebook & Co.: Jugendliche Medienscouts schulen Viertklässler der Katholischen Sophienschule. Die Viertklässler der Katholischen Sophienschule rutschen ungeduldig auf ihren Stühlen hin und her. Denn statt Mathe oder Deutsch stehen heute Google, WhatsApp und Smartphone-Nutzung auf dem Stundenplan. Die Barmbeker Grundschüler sind Experten in der Bedienung solcher Medien, aber nur selten mit den Gefahren vertraut. Deshalb sind Marie und Victoria von der Sophie-Barat-Schule zu Gast. Die Zehntklässlerinnen sind ausgebildete Medienscouts – und inzwischen vielfach angefragte Beraterinnen zum Thema „Neue Medien“. „Wir wollen den Kids aufzeigen, welche Gefahren im Netz lauern – und wie schnell man dabei Informationen von sich preis gibt“, verdeutlicht Victoria das Ziel der Schulung. Und die beiden Jugendlichen legen gleich zielgruppengerecht los. Beim sogenannten „Mediensalat“ ermitteln Marie und Victoria spielerisch die Nutzung von Programmen und sozialen Netzwerken: „Wer von Euch hat WhatsApp?“ – im Nu stehen drei Viertel der Grundschüler in der Mitte des Stuhlkreises und verdeutlichen so ihren Messaging-Dienst-Favoriten. Bei TikTok, einem Videoportal für die Lippensynchronisation von Musikvideos, sieht es nicht viel leerer aus. „Das ist total cool“, meint Luca. Seine Freunde nicken zustimmend. Mit youTube, Snapchat, Google und Playstation geht’s quer durch Medien und Anwendungen. Nur bei facebook tut sich rein gar nichts im Klassenraum. „Nutzt das keiner von Euch?“, fragt Marie, obwohl ihr die Antwort natürlich klar ist. Ungewohnte Stille. Plötzlich zeigt ein Mädchen auf und antwortet: „Meine Mutter“. Die Unterschiede zwischen den Generationen werden eben auch in der Mediennutzung deutlich.

Nahtlos schließen die Medienscouts das Thema Datenschutz an. „Was sind eigentlich Daten?“, hakt Marie nach. Und schon sprudelt es aus den Viertklässlern heraus: Namen, Adressen, Passwörter, Bilder und „Dinge die man so googelt“. „Genau, Daten sind Informationen, die man über eine Person sammeln kann“, fast Victoria zusammen. „Man denkt immer, das ist ja nur eine einzelne Info, die ich da aus der Hand gebe. Aber alle Informationen werden woanders gesammelt und können später dann ein Gesamtbild von Euch ergeben. Und dann wissen andere plötzlich ziemlich viel über Euch“, erklärt die Zehntklässlerin mit ruhiger Stimme. Die Kinder hören zu – und scheinen zu verstehen. Ein weiteres Spiel unterstützt das Gesagte. Luca sitzt nun mit verbundenen Augen auf einem Stuhl in der Mitte des Klassenraums. Um ihn herum liegen viele Zettel mit persönlichen Daten des Neunjährigen: Alter, Wohnort, Telefonnummer, Hobbies. Fakten, die nun nach und nach still und leise von den anderen Kindern entwendet werden sollen. Luca sieht nichts – und zu hören gibt es eben auch nicht viel. So verschwindet ein Zettel nach dem anderen, ohne dass sich der Viertklässler dagegen wehren kann. „Luca, Du warst ein ganz normaler Internet-Nutzer, Deine Freunde einzelne Websites, die nach und nach Deine Daten abgreifen“, zieht Marie Parallelen zur Wirklichkeit im Netz. „Jeder von denen hat ein bisschen was über Dich herausgefunden. Nun könnte Google kommen und all die Daten zusammenführen. Dann wissen die ziemlich gut über Dich Bescheid“, erklärt die Gymnasiastin. Sie erntet Schweigen – der ideale Einstieg in das letzte Thema: Selbstschutz. Mit konkreten Vorschlägen verdeutlichen die Medienscouts den Viertklässlern, wie man Einstellungen ändern und somit Zugriffe und Informationsfluss verweigern kann. Denn davon haben die kleinen Medien-Experten noch nicht ganz so viel Ahnung.

C. Schommer – Sprecher Schule und Hochschule

 

 

Stichwort „Medienscout“

Die Ausbildung von Schülern zu Medienscouts erfolgt in Zusammenarbeit mit der Landesmedienanstalt, dem Sender Tide und dem Landesinstitut für Lehrerfortbildung in mehrtägigen Lehrgängen. Schwerpunkte sind u.a. die Vermittlung von Kenntnissen über Medien sowie die Sensibilisierung durch Information und Aufklärung gegen mögliche Mediengefahren und Manipulationen. Raimund Kruse, an der Sophie-Barat-Schule zuständig für die Medienscouts, erklärt das Ziel des Projektes: „Die eigene Medienkompetenz soll erweitert und das Wissen, die Handlungsmöglichkeiten sowie das Reflexionsvermögen hinsichtlich eines sicheren, kreativen, verantwortungsvollen und selbstbewussten Umgangs mit den digitalen Medien soll aufgebaut werden.“ Das Gymnasium an der Moorweide hat eigens eine Unterrichtseinheit für die fünften und sechsten Jahrgangsstufen sowie für die Lehrkräfte entwickelt. Und die Medienscouts, inzwischen in vierter Generation, haben sogar ein eigenes Büro.

Futurologischer Kongress: Hamburger Menetekel

Welche Verbindung gibt es zwischen dem Alten Testament und der aktuellen Graffiti in Hamburg? Antworten dazu wird es auf dem ’Futurologischen Kongress Hamburger Menetekel‘ des Deutschen Schauspielhauses am 24./25./26. Mai geben!

Seit vielen Monaten beschäftigen sich die Projektteilnehmer – Schülergruppen aus verschiedenen Stadtteilen (’Hamburgs Zukunft‘), professionelle Künstler und viele namhafte Experten zu  Zukunftsthemen wie unter anderem Klimawandel, Verteilungsgerechtigkeit oder Stadt als Beute – mit dem Thema.

Und wir sind dabei!

2 Theaterkurse des Jahrgangs 11 arbeiten zur Zeit mit dem Regisseur Ron Zimmering zusammen und bereiten ihren Auftritt auf der großen Bühne des Deutschen Schauspielhauses vor.

Sie sind neugierig geworden? Mehr Informationen finden Sie unter dem Link ’hamburgermenetekel.de‘.

Dort gibt es auch die Ticketpreise.

 

Verpassen Sie dieses außergewöhnliche kulturelle Ereignis nicht und bestellen Sie Ihre Tickets vor, denn es wird nur die 3 Aufführungen geben und der Andrang ist groß.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Mit herzlichem Dank an das Kulturforum 21 für die Ermöglichung dieser Kooperation!

 

B. Müller

Qual der Wahl…

Endlich geht es mit unseren neuen Schulpullis los!

Nachdem wir viel organisieren und diskutieren mussten, steht den neuen Pullis nichts mehr im Wege – und jetzt seid Ihr gefragt: Ihr könnt abstimmen welche Farben auf den Pulli kommen sollen!

Auf dem Bild seht Ihr alle 12 möglichen Farbkombinationen. Unter dem jeweiligen Pulli steht eine Nummer. Merkt euch die Nummer eurer Lieblingsfarbe und geht bitte auf folgenden Link: http://www.strawpoll.me/17715897

Die Farbkombination Dunkelblau-Weiß (abgebildet bei „1“)  ist schon festgelegt und wird auf jeden Fall im Angebot sein. Wenn Ihr trotzdem einen Hellblauen Pulli, also zwei blaue Pullis, haben möchtet dann könnt Ihr trotzdem für die „1“ stimmen.

 

Am Ende stehen dann  die drei meistgewählten Farben für Euch zur Auswahl!

Die Ergebnisse werden wir in den nächsten Wochen veröffentlichen.

 

Viel Spaß bei der Abstimmung und Danke für Eure Teilnahme 🙂

 

Euer SV-Team

 

„Gott und die Welt“ – ein spannender Abend mit Prof. Michael Göring

Am 16. April 2019 traf sich der Religionskurs aus dem Deutsch-Geschichte-Profil des 11. Jahrgangs zu einem Diskussionsabend mit Herrn Prof. Dr. Michael Göring, dem Vorsitzenden der Zeit-Stiftung, der u.a. auch schriftstellerisch tätig ist. Diese Veranstaltung fand im Rahmen des Kulturforums 21 unter dem Titel „Gott und die Welt“ statt mit dem Anliegen, Schülerinnen und Schüler mit wichtigen und interessanten Hamburger Persönlichkeiten ins Gespräch zu bringen. Herr Prof. Göring las uns zunächst Auszüge aus zweien seiner Romane vor, in denen es auch um religiöse Fragestellungen geht.  Der weitere Verlauf des Abends war geprägt durch eine sehr lebhafte und kontroverse Diskussion über die Frage, ob und wie die katholische Kirche sich verändern muss, um in Zukunft glaubwürdig zu sein und bestehen zu können.

M. Klinge

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