Kategorie-Archiv: Kunst

Wertschätzung der künstlerischen Fächer durch das katholische Schulamt

Wir freuen uns über die Anerkennung für unsere kreative Arbeit im Fach Theater in einem von der Pandemie geprägten Schuljahr!

Eine filmische Dokumentation des Amtes für Schule und Hochschule thematisiert exemplarisch die Arbeit unseres Theaterkurses auf der Oberstufe am Projekt ’I can’t breathe’ neben einem Musiktheater Projekt jüngerer Schüler und Schülerinnen im katholischen Schulbereich.

Gerade in Zeiten von Corona sei kulturelle Bildung unverzichtbar, so Dr. Christopher Haep, Leiter des Amtes für Schule und Hochschule.

In Kooperation mit dem auch in der Phase des Digitalunterrichts engagierten Kulturforum 21 konnten unsere Schüler und Schülerinnen des Jahrgangs Abitur 2021 kreativ mit ihren persönlichen Themen experimentieren und sich so tiefer damit auseinandersetzen.

Sehen Sie selbst!

B. Müller

’I Can’t Breathe’ – ein Fotoprojekt in Kooperation mit den Deichtorhallen und vermittelt durch das Kulturforum 21.

’I Can’t Breathe’ – ein Foto- und Filmprojekt in Kooperation mit den Deichtorhallen

https://www.deichtorhallen.de/schulprojekt-i-cant-breathe – Dieser Link führt zur digitalen Foto- und Kurzfilmausstellung unseres Theaterkurses im Englisch-Politik Profil auf der Webseite der Deichtorhallen.

Inhaltlicher Ausgangspunkt für das Projekt war das Zitat ’I can’t breathe’ des Afroamerikaners George Floyd, das zum Ausdruck für systemischen Rassismus in den Vereinigten Staaten und weltweit geworden ist.

Daran anknüpfend haben sich die Schüler*innen mit Bereichen in ihrem eigenen Lebensumfeld beschäftigt, die sie mit dem Begriff ’I can’t breathe’ assoziieren.

Die einen blieben bei der ’Black Lives Matter’ Bewegung, die anderen setzten sich gestalterisch mit Obdachlosigkeit oder mit dem Druck der ’social media’ auseinander, wiederum andere mit ganz persönlichen aktuellen Themen wie Trauer oder dem Alltag und dem Schulstress in der Pandemie.

Die Fotos

Im Gestaltungsprozess ging es insbesondere um eine stimmige Inszenierung von starken Momenten anhand derer eine Geschichte erzählt werden kann.

Es kam auf den schauspielerischen Ausdruck an, auf die passende Kameraperspektive, die inszenierte Stimmung und die Auswahl symbolhafter Motive, die sinnbildlich für ein ganzes Thema stehen.

Die entstandenen Fotos halten bildlich diese intensive persönliche Auseinandersetzung der Schüler*innen mit ihrem jeweiligen Themenschwerpunkt fest. In ihnen wird die ständige Überarbeitung von den ersten Ideen bis hin zu einem verdichteten Ergebnis sichtbar.

Die Filme

Ausgehend von einem Moment in ihrer Fotostory hat jede Gruppe eine kleine Hintergrundgeschichte mit einfachen filmischen Mitteln erzählt. Bildlich gesprochen ging es darum, hinter einem der Fotos eine Tür aufzumachen und zu zeigen, was sich dahinter verbirgt.

Auch bei diesen bewegten Bildern galt das Prinzip der Fokussierung auf aussagekräftige Momente. Das Schauspiel, die Kameraperspektive, die Komposition von Szenen und der Schnitt waren Mittel zu diesem Zweck.

Zeitlich wurde es für die Filme etwas eng, da der Abiturjahrgang früher von den Nebenfächern befreit wurde als vorgesehen. Dennoch haben alle ihre Filme irgendwie fertig bekommen.

Durch die Pandemie bedingt war unser Projekt, das von November bis März dauerte rein digital.

Auch den Fotographen André Lützen und die Schauspielerin Ruth Kröger, die uns durch die Arbeit begleiteten, lernten wir nur über den Bildschirm kennen und ebenso die Ausstellungen von Matt Black und Jerry Berndt, die uns inspirieren sollten, konnten wir nur über Zoom besuchen.

Bei der praktischen Umsetzung unter den jeweils gegebenen Hygienebedingungen wurden die Schüler*innen erfinderisch, wenn ein Zusammentreffen in den Kleingruppen nicht möglich war. Hin und wieder wurden Geschwister oder gar die ganze Familie eingebunden – der gleiche Haushalt eben.

Besuchen Sie unsere Ausstellung vorzugsweise auf einem größeren Bildschirm, da beim kleineren Format eines Smartphones die inhaltlich relevante Reihenfolge der Fotos nicht sichtbar wird.

B. Müller

Kunst: Verzierung dieser Welt

Gerade in unseren im Moment sehr unruhigen Zeiten zeigt dieses Wilhelm Busch zugeschriebene Zitat, was Kunst leisten kann. Und was KünstlerInnen unserer Schule im digitalen Kunstunterricht leisten können, zeigen Sie hier:

FARBEN MISCHEN – Wo steckt das Chamäleon? Kl. 5

Auf die Frage hin, wieviele Grüntöne es eigentlich gibt, waren die Schüler*innen angehalten, ein Chamäleon möglichst „gut“ auf einem eigens angefertigten Laubteppich zu verstecken.

PLASTIKEN – Essen Kl. 5

Von der Fläche zum Körper. Nach einer ersten Übung zur dreidimensionalen Gestaltung aus Papier fertigten die Schüler*innen in Kleingruppen verschiedene Mahlzeiten.

KÖRPERGEFÜHL Kl. 9

Anhand von extensivem Zeichnen am Modell wurde die Körpersprache der Mitschüler*innen studiert.

FLUCHTPUNKTPERSPEKTIVE – Mein Zimmer Kl. 9

ARCHITEKTUR – Bushaltestellen Kl. 10

Ausgehend von „brutalistischer“, post-kommunistischer Architektur gestalteten die Schüler*innen Modelle für Bushaltestellen: Antik/“Greek-style“, pro-comfort 2000, Recycling-Bushaltestelle, Burgruine, Donut, Tipi, Westerland, …

COLLAGE Kl. 10

Ob bedeutsame politische Montage, dadaistischer Nonsense oder Gender-Thema – hier experimentierten die Schüler*innen mit den Möglichkeiten der klassischen Collage (von franz. „coller“=kleben), mit Schere und Kleber.

ROADSHOW PICASSO 349×777

Das Kunstprofil des 2. Semesters hat sich im Rahmen der „ROADSHOW PICASSO 349×777“, einem Projekt des Kulturforum 21, theoretisch und praktisch mit Picassos GUERNICA auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist ein 2×10 Meter großes Acrylgemälde, welches im Ökumenischen Forum in der Hafencity (Shanghaiallee 12) ausgestellt wird.

Am Dienstag, dem 26. Mai findet um 18 Uhr eine Abendandacht statt – anschließend wird um 18:30 Uhr das Werk der Öffentlichkeit vorgestellt.

Interessierte sind sehr herzlich zum Besuch eingeladen.

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H. Meder

 


 

 

Über 600 Schüler an 13 Schulen des Katholischen Schulverbandes Hamburg haben zu Picasso im Kontext der am 31. März in den Deichtorhallen eröffneten  Ausstellung PICASSO IN DER KUNST DER GEGENWART  gearbeitet.

In 20 großformatigen Werken setzten sie sich mit Picassos Kreativität, Formensprache und politischen Anklage auseinander. Die Arbeiten werden ab April an zentralen Orten der Hansestadt präsentiert werden, u.a. in den Deichtorhallen, im HSV-Stadion, im Audimax der Universität Hamburg, in der Asklepios-Klinik Altona, in der Behörde für Schule und Berufsbildung, in der denkmalgeschützten Maximilian-Kolbe-Kirche sowie im Alstertal Einkaufzentrum und im Billstedt Center der ECE Projektmanagement GmbH, einer Tochtergesellschaft des Otto-Konzerns.

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