Kategorie-Archiv: PGW

David debattiert sich nach Berlin und vertritt Hamburg beim Jugend debattiert – Bundeswettbewerb

Hamburgweit wurden die besten Debattanten unter ca. 1.800 SchülerInnen gesucht und David Johann Deselaers (S4) hat die SBS nicht nur mit seinen Mitstreitern im Regionalentscheid würdig vertreten, sondern konnte sich sogar im Landesentscheid im Rathaus auf großer Bühne durchsetzen, insgesamt den 2. Platz erringen und hat beim Bundeswettbewerb in Berlin mehr als überzeugt! In hochkarätigen Debatten beleuchteten die 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bundesländer die Frage, ob Produkte aus Einwegplastik verboten werden sollen und wogen Vor- und Nachteile der Widerspruchslösung bei der Organspende gegeneinander ab.

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Wir sind in diesem Jahr aber nicht nur besonders stolz auf Davids Spitzenleistung, sondern freuen uns auch sehr über den spannenden Schulwettbewerb und die erfolgreiche Teilnahme unserer Schulsieger am Regionalentscheid im Johanneum.

So konnten sich in der Altersklasse I (Jg. 8/9) Marie Schäfers und Klara Kolobaric vor Martha Fischer und Victoria Torner (beide Platz 3) durchsetzen, indem sie die Frage, ob Klassenarbeiten an der SBS zukünftig anonymisiert geschrieben werden sollen, vielfältig und überzeugend diskutierten. In der Altersklasse II wurde die Frage, ob Haschisch und Marihuana auch in Deutschland legalisiert werden sollen, debattiert. Unsere beiden Schulsieger David Deselaers und Julius Schneider (beide S4) schafften im Regionalentscheid sogar beide den Sprung ins Finale (!) – ein besseres Zeichen für die hohe Qualität der Schuldebatten kann es kaum geben, sodass Ester Struckmeier (S4) und Anton Schillings (S2), die im Schulwettbewerb den 3. und 4. Platz belegten, zurecht stolz auf sich sein können.

Die Einführung von Videoüberwachung mit automatisierter Gesichtserkennung, Sportgeräten für die Allgemeinheit und genderneutraler Toiletten, sowie die Frage, ob in Großstädten Diesel-Fahrverbote erlassen werden sollen – diese kontroversen und schwierigen Fragen waren Themenstellungen, mit denen sich unsere SchulsiegerInnen auf dem Regionalentscheid am Gymnasium Johanneum konfrontiert sahen. Sie haben es mit Bravour gemeistert!

Marie und Klara, unsere Schulsieger der Altersklasse I, die die SBS in spannenden Debatten in der Konkurrenz mit den SchulsiegerInnen der anderen sechs Gymnasien unseres Verbandes gut vertreten haben, konnten einen 5. und 9. Platz erreichen. Besonders wirksam war das Daumendrücken jedoch in der Altersklasse II: unsere Schulsieger erreichten, wie schon zwei Jahre zuvor, beide das Finale auf großer Bühne!

Das Debattenthema des Finals: „Sollen Gewalttaten gegen kommunale Amts- und Mandatsträger härter bestraft werden?“ wurde mit großem Engagement und auf höchstem Niveau diskutiert. Leider hat es dann „nur“ für den Einzug Davids in den Landesentscheid im Hamburger Rathaus gereicht. Wir alle hätten diesen verdienten Erfolg auch Julius von Herzen gegönnt, aber wir sind natürlich parteiisch und manchmal bleibt nur ein undankbarer 3. Platz…

Auf der Landesebene traf David dann auf die Siegerinnen und Sieger der anderen Regionen, diejenigen, die sich bereits gegen insgesamt ca. 1.800 Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr hamburgweit am Schulwettbewerb teilgenommen haben, durchgesetzt hatten. In spannenden Debatten um die Fragen, ob e-Sport in Deutschland als Sportart anerkannt werden und Künstler in Hamburg ein festes öffentliches Gehalt bekommen sollen, mussten nun abschließend noch einmal Sachkenntnis, Gesprächsfähigkeit, Ausdrucksfähigkeit und Überzeugungskraft unter Beweis gestellt werden. Ein Aufschrei ging durch die SBS-Delegation, als deutlich wurde, dass David es geschafft hatte und im Finale dabei sein würde – wer sonst wünscht sich als ideale Diskussionspartner Gregor Gysi und Wolfgang Kubicki?

In einer hitzigen Debatte konnte David schließlich nicht nur das Publikum, sondern auch die Jury davon überzeugen, dass die Besetzung der Roten Flora nicht beendet werden sollte. Für diese Leistung hat er hochverdient unser Bundesland beim Wettbewerb in Berlin vertreten.

I. Beuse

DialogP – die Hamburgische Bürgerschaft zu Gast in der Sophie-Barat-Schule

22. Juni 2018 im Studio: Bei den Klassen 9a und 9e liegt eine gespannte Erwartung in der Luft – 45 Schülerinnen und Schülern sitzen vier Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft gegenüber und noch weiß keiner so recht, was er von dem jeweils anderen zu erwarten hat.

Diese etwas andere letzte Politikstunde vor den Ferien ermöglichte das Projekt dialogP (eine Initiative des Kumulus e.V.) in Kooperation mit der Hamburgischen Bürgerschaft. DialogP versteht sich als handlungsorientierter Ansatz: Im Mittelpunkt stehen Begegnungen mit Bürgerschaftsabgeordneten. Über diesen konkreten und praktischen Ansatz der Begegnung und des Dialoges will das Projekt eine Plattform für Kommunikation schaffen, denn: Nur durch gegenseitiges Verständnis entstehen neue Bilder in den Köpfen: die Jugend erhält einen Einblick in die Welt der Politik und die Politik einen Einblick in die Welt der Jugend.

Die Schülermoderatoren ließen ihre Gäste Uwe Giffei (SPD), Carola Ensslen (Die Linke), Michael Westenberger (CDU) und Prof. Dr. Kruse (AfD) zunächst ins kalte Wasser springen: Los ging es mit einem Satzanfang, den die Politikerinnen und Politiker ganz spontan beenden mussten, keine Zeit, um sich vorher eine Antwort zurechtzulegen! Bei einem kurzen Quiz mit Fragen aus Politik und Lifestyle traten die Abgeordneten, unterstützt von jeweils einem Schüler, gegeneinander an.

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Die Stimmung war deutlich aufgelockert, als es in die Diskussionsrunden ging. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9b und 9d hatten im Vorfeld sechs Themen formuliert, die gemeinsam mit den Abgeordneten im „Speed-Dating-Prinzip“ diskutiert wurden: „Sollen in Hamburg autofreie Zonen in innerstädtischen Bereichen eingerichtet werden?“, „Soll in Hamburg ein Unterrichtsfach „Digitale Medien“ eingeführt werden?“, „Sollen leerstehende Wohnungen von Wohnungslosen genutzt werden dürfen?“, „Soll die Benutzung des HVV für alle HamburgerInnen kostenlos werden?“, „Soll Hamburg das neunjährige Gymnasium (G9) wieder einführen?“, „Soll in Deutschland ein verpflichtendes Zentralabitur (identische Klausuren in allen Fächern eingeführt werden?“

Jeweils acht Minuten hatten die Abgeordneten Zeit mit einer Gruppe über das von dieser vorbereitete Thema ins Gespräch zu kommen.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde formulierten die einzelnen Schülergruppen jeweils ein kurzes Fazit an dessen Ende die Abgeordneten sowie auch alle Schülerinnen und Schüler sich mit Hilfe von pro- und contra-Karten zu den diskutierten Themen positionieren konnten.

M. Siemer

 

 

Anne Frank Tag 2018

Das Additum „Fair geht vor“ hat anlässlich des Anne Frank Tags 2018 für die Schulgemeinschaft die Ausstellung »Helfen und Widerstand« vorbereitet. Durch die großformatigen Plakate und die Zeitung, die über Anne Frank, ihr Schicksal und die zeitgeschichtlichen Umstände sowie ihre HelferInnen informierte, konnten sich auch andere Schülerinnen und Schüler näher mit Annes Geschichte befassen, die eindrücklich durch ihre Tagebuchaufzeichnungen vermittelt wird.

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Insgesamt setzten in 150 Schulen mehr als 20.000 Schülerinnen und Schüler am Aktionstag am 12. Juni ein klares Zeichen – gegen Antisemitismus und Rassismus und für eine demokratische Gesellschaft. Dazu erinnerten sie an mutige Menschen, die sich der Judenverfolgung der Nationalsozialisten widersetzten und beschäftigten sich auf vielfältige Arten mit dem Thema.

David debattiert sich nach Berlin – 2. Platz beim Jugend debattiert – Wettbewerb auf Landesebene

Hamburgweit wurden die besten Debattanten unter ca. 1.800 SchülerInnen gesucht und David David Deselaers (S4) hat die SBS nicht nur mit seinen Mitstreitern im Regionalentscheid würdig vertreten, sondern konnte sich sogar im Landesentscheid im Rathaus auf großer Bühne durchsetzen und insgesamt den 2. Platz erringen! Wir sind unglaublich stolz, gratulieren von Herzen und drücken die Daumen für den Bundeswettbewerb.

Wir sind in diesem Jahr aber nicht nur stolz auf Davids Spitzenleistung, sondern freuen uns auch sehr über den spannenden Schulwettbewerb und die erfolgreiche Teilnahme unserer Schulsieger am Regionalentscheid im Johanneum.

So konnten sich in der Altersklasse I (Jg. 8/9) Marie Schäfers und Klara Kolobaric vor Martha Fischer und Victoria Torner (beide Platz 3) durchsetzen, indem sie die Frage, ob Klassenarbeiten an der SBS zukünftig anonymisiert geschrieben werden sollen, vielfältig und überzeugend diskutierten. In der Altersklasse II wurde die Frage, ob Haschisch und Marihuana auch in Deutschland legalisiert werden sollen, debattiert. Unsere beiden Schulsieger David Deselaers und Julius Schneider (beide S4) schafften im Regionalentscheid sogar beide den Sprung ins Finale (!) – ein besseres Zeichen für die hohe Qualität der Schuldebatten kann es kaum geben, sodass Ester Struckmeier (S4) und Anton Schillings (S2), die im Schulwettbewerb den 3. und 4. Platz belegten, zurecht stolz auf sich sein können.

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Die Einführung von Videoüberwachung mit automatisierter Gesichtserkennung, Sportgeräten für die Allgemeinheit und genderneutraler Toiletten, sowie die Frage, ob in Großstädten Diesel-Fahrverbote erlassen werden sollen – diese kontroversen und schwierigen Fragen waren Themenstellungen, mit denen sich unsere SchulsiegerInnen auf dem Regionalentscheid am Gymnasium Johanneum konfrontiert sahen. Sie haben es mit Bravour gemeistert!

Marie und Klara, unsere Schulsieger der Altersklasse I, die die SBS in spannenden Debatten in der Konkurrenz mit den SchulsiegerInnen der anderen sechs Gymnasien unseres Verbandes gut vertreten haben, konnten einen 5. und 9. Platz erreichen. Besonders wirksam war das Daumendrücken jedoch in der Altersklasse II: unsere Schulsieger erreichten, wie schon zwei Jahre zuvor, beide das Finale auf großer Bühne!

Das Debattenthema des Finals: „Sollen Gewalttaten gegen kommunale Amts- und Mandatsträger härter bestraft werden?“ wurde mit großem Engagement und auf höchstem Niveau diskutiert. Leider hat es dann „nur“ für den Einzug Davids in den Landesentscheid im Hamburger Rathaus gereicht. Wir alle hätten diesen verdienten Erfolg auch Julius von Herzen gegönnt, aber wir sind natürlich parteiisch und manchmal bleibt nur ein undankbarer 3. Platz…

Auf der Landesebene traf David dann auf die Siegerinnen und Sieger der anderen Regionen, diejenigen, die sich bereits gegen insgesamt ca. 1.800 Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr hamburgweit am Schulwettbewerb teilgenommen haben, durchgesetzt hatten. In spannenden Debatten um die Fragen, ob e-Sport in Deutschland als Sportart anerkannt werden und Künstler in Hamburg ein festes öffentliches Gehalt bekommen sollen, mussten nun abschließend noch einmal Sachkenntnis, Gesprächsfähigkeit, Ausdrucksfähigkeit und Überzeugungskraft unter Beweis gestellt werden. Ein Aufschrei ging durch die SBS-Delegation, als deutlich wurde, dass David es geschafft hatte und im Finale dabei sein würde – wer sonst wünscht sich als ideale Diskussionspartner Gregor Gysi und Wolfgang Kubicki?

In einer hitzigen Debatte konnte David schließlich nicht nur das Publikum, sondern auch die Jury davon überzeugen, dass die Besetzung der Roten Flora nicht beendet werden sollte. Für diese Leistung vertritt er nun hochverdient unser Bundesland beim Wettbewerb in Berlin – Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

I. Beuse

 

SBS und Jugend debattiert: Der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten findet zunächst auf Schul-, Regional-, und Landesebene statt. Höhepunkt ist das Bundesfinale, bei dem die besten Debattanten aus ganz Deutschland in Berlin aufeinandertreffen. Die Sophie-Barat-Schule beteiligt sich seit ca. 5 Jahren als Jugend-debattiert-Schule (Additum „Rede! Duell!, jährlicher Schulwettbewerb, Jugend-debattiert-AG für die Oberstufe).

„Korea – Ewiger Konflikt oder Einigungschancen“

Am 5. April fand für die SchülerInnen des Abiturjahrgangs ihre letzte politische Diskussionsveranstlung an der Schule statt.  „Korea – Ewiger Konflikt oder Einigungschancen“ lautete der Titel des Vortrags von Professor Michael Staack von der Helmut Schmidt Universität der Bundeswehr in Hamburg. Ein hochaktuelles Thema der internationalen Politik für die Herr Staack ein ausgewiesener Fachwissenschaftler ist.

Leider war es nicht gelungen, den amerikanischen Generalkonsul dazu zu begrüßen, dafür ist gegenwärtig die US-amerikanische Administration auf allen außenpolitischen Verwaltungsebenen nicht genügend orientiert.

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Nach einer kurzen Einleitung durch Herrn Kang, der als Lehr an der Sophie-Barat-Schule seine Verbundenheit mit Korea und seineehrenamtliche Tätigkeit in der DKGH kurz darstellte, analysierte Herr Professor Staack in seinem sicherheitspolitisch orientierten Referat den internationalen Konflikt um Nordkorea. Die Zukunftsperspektive für Korea konnte er angesichts der unklaren Politiklinien einiger beteiligter Staaten nur in verschiedenen Szenarien darstellen, wobei er ein Kriegsszenario nicht ausschließen wollte.

Darauf folgte eine Fragerunde des Plenums, in der vor allem die Einordnung der Frage nach atomaren Bedrohungen in der Welt thematisiert wurde. Im weiteren Verlauf wurde die Perspektive auf die Teilung und evtl.Überwindung der Teilung der beiden koreanischen Staaten verlagert. Dabei berichtete Herr Kang aus südkoreanischer Perspektive. Ein Abgleich mit den Voraussetzungen und zeitgeschichtlichen Bedingungen des Einigungsprozesses in Deutschland schärfte abschließend das Verständnis der
Abiturienten für Parallelen und Unterschiede der koreanischen und deutschen Geschichte.
Hierzu konnte Herr Pieper als Geschichtslehrer der Oberstufe beitragen, der sich lehrplangemäß in seinen Kursen mit dem deutschen Einigungsprozess befasst hatte und – selbst Zeitzeuge aus westlicher
Sicht ist.

R. Kruse

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