Kategorie-Archiv: Religion

Patronatsfest 2019: Glaube – Wurzel unseres Lebens

Unser diesjähriges Patronatsfest stand Ende Mai 2019 ganz im Zeichen des Glaubens und unseres aktuellen Sacré-Coeur-Bildungsziels: „Wir führen hin zu einem Glauben, der in der heutigen Welt Bestand hat“.

Nach dem festlichen Gottesdienst, den wir auch in diesem Jahr wieder in der Hauptkirche Sankt Michaelis feiern durften, haben sich alle Schülerinnen und Schüler in ihren jeweiligen Klassen und Kursen in verschieden Projekten mit ihrer ganz persönlichen Perspektive auf den Glauben auseinandergesetzt.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10, E1 und S.II starteten zum Beispiel mit einem Liedimpuls der Popgruppe Klee und „durchliefen“ dann den sogenannten „Credomaten“ – entwickelt anlässlich der ARD-Themenwoche „Glauben“ im Jahr 2017.

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Die Gedanken aller Schülerinnen und Schüler bildeten zum Abschluss des Tages dann ein farbenfrohes Bild an unserer Rotbuche – ganz im Zeichen des Glaubens als Wurzel unseres Lebens.

„Gott und die Welt“ – ein spannender Abend mit Prof. Michael Göring

Am 16. April 2019 traf sich der Religionskurs aus dem Deutsch-Geschichte-Profil des 11. Jahrgangs zu einem Diskussionsabend mit Herrn Prof. Dr. Michael Göring, dem Vorsitzenden der Zeit-Stiftung, der u.a. auch schriftstellerisch tätig ist. Diese Veranstaltung fand im Rahmen des Kulturforums 21 unter dem Titel „Gott und die Welt“ statt mit dem Anliegen, Schülerinnen und Schüler mit wichtigen und interessanten Hamburger Persönlichkeiten ins Gespräch zu bringen. Herr Prof. Göring las uns zunächst Auszüge aus zweien seiner Romane vor, in denen es auch um religiöse Fragestellungen geht.  Der weitere Verlauf des Abends war geprägt durch eine sehr lebhafte und kontroverse Diskussion über die Frage, ob und wie die katholische Kirche sich verändern muss, um in Zukunft glaubwürdig zu sein und bestehen zu können.

M. Klinge

Faire Arbeit. Würde. Helfen.

Im Rahmen der Weihnachstaktion von Adveniat, dem Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland war am Montag der brasilianische Arbeiterbischof Reginaldo Andrietta zu Gast bei uns in der Sophie-Barat-Schule.

Bischof Reginaldo stellte Schülerinnen und Schülern des neunten und zehnten Jahrgangs seine Arbeit vor und erläuterte vor allem, warum faire Arbeit ein Grundrecht darstellt und was wir alle gemeinsam ganz konkret zur Verbesserung von Arbitsbedingungen beitragen können.

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Mehr zur Adveniat-Aktion

Gedenken an die Reformation

Am 30. September, dem Schultag zwischen den Herbstferien und dem Reformationstag, gab es im 3. Block für alle Schülerinnen und Schüler eine besondere Unterrichtseinheit. Während die Klassen 5 bis 7 sich mit dem Leben Martin Luthers beschäftigten, machten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 12 Gedanken über zentrale Inhalte der Reformation und die Kirche heute. In vielen Klassen und Kursen wurde eifrig und kontrovers diskutiert. Kommentar einer Schülerin: „Ich finde das toll, dass wir über Luther und den Reformationstag sprechen. Dann wissen wir auch, warum wir frei haben. Die anderen haben nur frei.“

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Die Ergebnisse der Diskussionen mündeten in „Thesen“, die die Schülerinnen und Schüler selbst entwarfen zu den Fragen „Was ist dir an der Kirche wichtig? Was gefällt dir an der Kirche?“ und „Wie sollte sich die Kirche erneuern und verändern?“ Den Abschluss des Unterrichts bildete ein Gebet für einen respektvollen Umgang der Christen verschiedener Konfessionen miteinander und für die Erneuerung und die Annäherung der christlichen Kirchen. Die weit über 95 Thesen wurden an der Pinnwand gegenüber vom Lehrerzimmer angeschlagen.

 

M. Klinge

Geschichtomat an der SBS – Jüdischer Kultur auf der Spur

Filmkameras, Stative und Tonmuscheln werden durch die Sophie-Barat-Schule transportiert und Schülergruppen sind statt im Klassenraum auf Außendrehs zu finden oder in Drehbücher und Schnittprogramme vertieft. Die Klasse 8e erstellte in einer Projektwoche im Rahmen des Religionsunterrichts Filmbeiträge zur jüdischen Kultur in Hamburg für den Geschichtomaten.

Wer war eigentlich die Familie Warburg, die unserer Schuladresse ihren Namen gegeben hat und was findet man im Jüdischen Salon? Was verbirgt sich hinter Thora und Bar bzw. Bat Mitzwa und wie heiratet man eigentlich im Judentum? Diese Fragen galt es für die Klasse 8e filmisch zu beantworten. Die Schülerinnen und Schüler recherchierten in Kleingruppen und überlegten sich Möglichkeiten, ihr jeweiliges Thema kreativ, informativ und ansprechend umzusetzen. Ansporn war dabei nicht nur der eigene Anspruch, sondern auch die Aussicht, dass die kurzen Dokumentationen am Ende der Projektwoche nicht nur einer anderen Klasse vorgestellt, sondern auch auf dem digitalen Stadtplan des Projekts der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt würden (https://www.geschichtomat.de/orte/geschichten/ Suchleiste: Hochzeit, Bar/Bat Mitzwa, der Jüdische Salon, die Familie Warburg, die Thora).

Basis der meisten Beiträge waren Interviewpartner, die vorab seitens des Projektteams angefragt wurden, ergänzt um vielfältige eigene Ideen der jeweiligen Gruppe. So wurde z.B. eine jüdische Hochzeit unter der Kiosk-“Chuppa“ (jüdischer Traubaldachin) nachgespielt oder eine Umfrage zur Thora am Dammtor in den Beitrag aus der Synagoge integriert.

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Die Gruppen, die sich mit der Bar/Bat Mitzwa und der Hochzeit im Judentum beschäftigten, waren dabei vor die besondere Herausforderung gestellt, die jüdischen Traditionen mit den Ritualen im Christentum zu vergleichen. Für die beiden Gruppen, die eher historisch arbeiteten und über die Familie Warburg und den Jüdischen Salon im Café Leonar berichteten, lag die Schwierigkeit dagegen eher darin begründet, zusätzliches Filmmaterial zu den Experteninterviews zu finden und diese differenzierten Beiträge schließlich auf das Wesentliche zu kürzen.

Inhaltlich und vor allem methodisch wurde die Klasse begleitet von der Historikerin Dr. Carmen Smiatacz und den beiden Medienpädagogen Daniel Rossberg und Kristina Thoms, die bei allen technischen Problemen hilfreich zur Seite standen und das professionelle Equipment zur Verfügung stellten – vielen Dank für die großartige Arbeit. Die Klasse 8e hat in der Projektwoche nicht nur mehr über die jüdische Kultur und Geschichte gelernt, sondern weiß nun auch um die Arbeit, die hinter einem sorgfältig recherchierten und abwechslungsreich gestalteten Videobeitrag steht. Alle Schülerinnen und Schüler haben sich der anspruchsvollen Aufgabe verlässlich und engagiert gestellt, hervorragend zusammengearbeitet und informative und kreative Videos erstellt – ein tolles Ergebnis!

I. Beuse

Wir freuen uns über die vielfältige Berichterstattung:

https://www.ardmediathek.de/tv/Hamburg-Journal/Sch%C3%BCler-erforschen-j%C3%BCdische-Geschichte/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=25231214&documentId=44423682

https://www.geschichtomat.de/news/detail/schueler-entdecken-juedische-geschichte-hamburgs/

https://bv-dammtor.de/content/dammtor-zeitung/dammtor-zeitung-17-1.pdf

Über Geschichtomat:

Der Geschichtomat ist ein Schülerprojekt zur Vermittlung jüdischer Geschichte und Kultur in Deutschland. Ziel des deutschlandweit einzigartigen Projekts ist es, Schülerinnen und Schülern einen eigenständigen Zugang zur jüdischen Geschichte, Kultur und Gegenwart in ihrer Stadt zu eröffnen.

Im Rahmen von Projektwochen gehen die Jugendlichen in ihrem Stadtteil auf Spurensuche. Sie beschäftigen sich mit historischen Personen, Orten oder Ereignissen und setzen sich mit aktuellem jüdischen Leben auseinander. Mit fachlicher und medienpädagogischer Begleitung recherchieren sie, führen Interviews mit Experten und Zeitzeugen, besuchen Museen und Archive, drehen und schneiden Filme, bearbeiten Fotos und schreiben Texte. Zum Ende der Projektwoche werden die fertigen Beiträge auf der Website hochgeladen. (https://www.geschichtomat.de/projekt/idee/)

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